Aus Zeitmangel, wie Sie sehen, im Frühlingwintersommerschlaf

14. Oktober 2011 · 09:02

Pflegeleicht

if you don't understand my silence, how will you understand my words

Haben Sie heute schon etwas eingepflegt?

Kriegen Sie auch immer einen Schock bei diesem Wort?

via FFFFOUND

13. Oktober 2011 · 13:18

Kann ich helfen?

Im ICE sitzen ja immer diese Leute, denen auf Zugfahrten die eigene Bedeutung in den Sinn kommt, dann müssen sie sofort telefonieren: haben Sie den Termin eingetragen, verschieben Sie das Meeting, VERSTEHEN SIE MICH?, wir müssen uns genau überlegen, ob wir die vertraglichen Fußnoten – ICH SAGTE: FUSSNOTEN! – haben wir die Zahlen? Und die Fußnoten? Ich sitze im Zug!

So halt. Jetzt malen wir uns aus, diese Leute quasseln mit der jetzt auf die Menschheit losgelassenen iPhone-Sprachassistentin und füttern sie lautstark mit Fragen, nicht etwa, weil sie eine Antwort suchen oder überhaupt eine Assistenz benötigen, sondern ausschließlich, um sich zu überzeugen, wie gekonnt die Sprachassistentin denn zu assistieren vermag. Nicht auszudenken.

Dabei ist sie ja anscheinend ganz gut drauf, kann die wesentlichen Fragen sowohl ausführlich

als auch so knapp wie korrekt beantworten

und möchte gar bei einem schweren Delikt behilflich sein, möglicherweise unter Berücksichtigung aller Mitreisenden, die trübe Gedanken hegen, wenn der Smartbrüller kundtut, DAS PROJEKT bei Gelegenheit zu breeeenstormen.

6. Oktober 2011 · 08:03

Your time is limited, so don't waste it living someone else's life. Don't be trapped by dogma — which is living with the results of other people's thinking.

Steve Jobs

2. Oktober 2011 · 11:35

Die Bibliomanen

Buchabhängigkeit wird in der Studie unter anderem durch eine Reihe von Merkmalen bestimmt. Lesesüchtige leben fast nur noch in der erfundenen Welt des Romans. Die Betroffenen verlieren die Kontrolle darüber, wie viel Zeit sie mit Lesen verbringen, sie leiden unter Entzugserscheinungen wie Missstimmung, Angst, Reizbarkeit oder Langeweile, wenn sie kein Buch zur Hand haben. Abhängige nutzen ein gutes Buch, um schlechten Gefühlszuständen zu entrinnen und nehmen dabei auch negative Konsequenzen in Kauf.

Dazu erklärt die Drogenbeauftragte: »Wir brauchen zielgenaue Präventionsarbeit und gute und effektive Beratungs- und Behandlungsangebote besonders für die junge Altersgruppe.«

Einst nannte man die Büchernarren Bücherwurm und Leseratte, das war noch nicht einmal abfällig gemeint. Da hatten Psychologen noch keine Therapie und Abgeordnete noch keine Erkenntnis darüber, wie viele grauenhafte Taten in Büchern geboren werden ("Krimi") und wie isoliert diese Lesesüchtigen sind. Vor einer Therapie möchte man ihnen raten: geht doch mal ins Internet, zwei, drei Schritte braucht es, um ins Internet zu gehen (man kann auch laufen), da könnt ihr wenigstens mal mit anderen Menschen reden.

17. September 2011 · 13:54

Warum tun die Leute das?

»Die protagonisten sind sehr detailiert beschrieben und passen sich nahtlos in die Handlung ein.«

»Ich konnte manchmal gar nicht aufhören zu lesen, weil ich umbedingt wissen wollte wie es weiter geht.«

Henrike Heiland präsentiert uns Amazon-Rezensionen (gelegentlich auch Rezessionen genannt).
Die hier ist schon ein paar Jahre alt, man kann damit aber nichts falsch machen:

»Der Roman ist gebunden und die Schrift sehr gut lesbar.«

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